Entlastung des VorstandesDer Versammlungsleiter schlägt vor, die Entlastung des Vorstandes im
Block, also einschließlich des Schatzmeisters vorzunehmen. Die Versammlung stimmt zu. Bei der darauf folgenden Abstimmung wird der Vorstand ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung einstimmig von den Anwesenden entlastet.
Top 4 Bericht und Diskussion über das Projekt Lindenpflanzung in Kyoto am 14.05.2004
Wie zu TOP 2 bereits festgestellt sind die Kosten für den Transport der Linde nicht unbeträchtlich, aber durch
einige an diesen Zweck gebundene Spenden zu mehr als die Hälfte gedeckt. FR berichtet, dass ein Streichquartett, unter Mitwirkung des Vorstandsmitgliedes SR, die Zeremonie am 14. Mai 2004 in Kyoto begleiten wird und
musikalische Grüße aus Köln überbringt. Ort der Pflanzung soll der FUSHIMI KITABORI PARK sein. Die Frage der Beschriftung einer Hinweistafel am Baum wird diskutiert. Sollen die Spender - und wenn in welcher Rangfolge -
erwähnt werden? Nach ausführlicher Beratung stimmt die Runde dem Vorschlag Herrn Knieps zu, die Information auf der Tafel nicht zu überfrachten, sondern aussagekräftige Begriffe wie GERMANY, COLOGNE, PARTNERSTADT,
KÖLNER STADTGARTEN und EINE SPENDE DER BÜRGER VON KÖLN zu verwenden. Die einzelnen Spender sollen unerwähnt bleiben. Des Weiteren rät Herr Franz-Josef Knieps zu einer vereinsfördernden Verwertung des Projektes durch
Hinweise, die über die Presse an die Öffentlichkeit gebracht werden sollen. Die Beschriftung der Gedenktafel sollte auf Japanisch und auf Englisch erfolgen. Ulrike Schilling regt an, die Internetadresse des Vereins
dazuzusetzen. Die Runde nickt und Lisa Rheingans freut sich auf japanische Kirschen im Gegenzug.
Top 5 Spichernhöfe (PASSAGEN 19. bis 25.01.2004 täglich von 11 bis 20 h)
FR überbringt eine
Einladung Herrn Martin Kostulskis an alle Mitglieder zur Cocktailparty am 20. Januar um 19 h. Anlässlich der PASSAGEN werden die Häuser Spichernstraße 6 und 8 von Montag an eine Woche lang Neugierigen offen stehen. Herr
Knieps verweist in diesem Zusammenhang auf die zeitgleich stattfindende Möbelmesse und CASA CANE am Rudolfplatz.
Top 6 Arbeitsplan 2004
Der Vorsitzende (FR) gibt bekannt, dass der
Vorstand beschlossen hat, auf die Ausrichtung eines Straßenfestes in 2004 zu verzichten. Trotz allgemeinen Zuspruches, hoher Besucherfrequenz und zufrieden stellenden Umsatzes sei das finanzielle Risiko für einen
Jahresetat zu groß. Eine Ausrichtung des Stadtgartenfestes im Zwei-Jahres-Rhythmus wird angedacht. FR resümiert: hohes Niveau, Begeisterung der Bürger, kennen lernen der Nachbarn, aber Elektrik zu teuer. Die Absicht
eine Sperrung der Spichernstraße auf Höhe Kirchplatz zu proben, sei gelungen. Franz-Josef Knieps bestätigt die Einschätzung des Vorstandes bezüglich des finanziellen Risikos unter Hinweis auf den längsten Tisch
auf der Severinsstraße. Auch dort sei trotz des enormen Zulaufes nur ein geringes Geschäft zu machen. Es werden einfach zu viele Straßenfeste in Köln ausgerichtet. FR fordert für den Fall einer Wiederholung des Events in 2005 die rechtzeitige Planung (noch in 2004).
Von Bunkern unter dem Park haben die meisten schon oft gehört, nichts Genaues weiß man nicht. Das Ehepaar Schmidt weiß zu berichten, dass diese im letzten Weltkrieg als Splitterschutz und Laufgräben fungierten
und nach dem Kriege die Eingänge verschlossen wurden. Lisa Rheingans erzählt, dass die Besatzer zum Ende des Krieges dort Deutsche einsperrten. Erst spät hat sich die Grünfläche, auf eine Anfrage der BV 1 hin, als
Betreiber (Besitzer) der unterirdischen Anlagen zu erkennen gegeben. Eine Öffnung wird wegen der zu befürchtenden Folgekosten derzeit abgelehnt. FR denkt diesbezüglich an private Investoren, wie bespielsweise
Weinhändler oder Galerien.
Die Pflege des Portals wird angesprochen. Viele der Anwesenden stellen fest, dass die in regelmäßigen Abständen zu verzeichnenden Beschmierungen immer wieder von der KASA entfernt werden.
Alle sind sich darüber einig, dass die Tatzeiten in unmittelbarem Zusammenhang mit gewissen Veranstaltungen der JAZZHAUS-INITIATIVE stehen. Norbert von der Grün (NvG) betont, dass die Schmierereien auf seinem Gelände
tags darauf sofort beseitigt werden. FR berichtet von der neuartigen Möglichkeit, dem Tor einen dauerhafteren Lack zu verpassen. Diese sei aber mit Vorsicht zu genießen, da diese Schutzschicht die Oberfläche glänzend
mache und damit eine wesentliche Veränderung der Optik befürchtet werden muss.
Noch einmal kehrt die Versammlung zum Thema Bepflanzung des Parks zurück. Weiteres Einsetzen von Zwiebeln für Frühlingsblumen findet den
Anklang bei allen Anwesenden. Herr König wünscht sich eine Trüffeleiche!
Top 7 Umgestaltung Spichernstraße
FR erklärt, dass er sich mit Herrn Dr. Bauer darauf geeinigt habe, dass der Park baldmöglichst
von der Spichernstraße aus einsehbar gemacht werden soll. Die Büsche und Sträucher entlang der Begrenzungsmauer sollen entfernt werden. Bislang wartet die BV 1 noch auf eine Beurteilung vom Straßenverkehrsamt bezüglich
einer Neuaufteilung des vorhandenen Parkraums; die Westseite soll alle Parkplätze zu Gunsten einer Baumreihe verlieren (Wiederherstellung des ursprünglichen Straßenquerschnitts), auf der Ostseite hingegen sollen die
Parktaschen quer zu den Häusern verlegt werden, um den Wegfall der Plätze größtenteils auf der anderen Seite zu kompensieren.
FR fragt die Mitgliederversammlung, ob eine größere gestalterische Qualität in der
Spichernstraße gewünscht wird, auch wenn dies Parkplätze kostet. Niemand hat Einwände gegen den Wegfall von Stellplätzen, der Verein soll sich weiter für die Aufwertung der Spichernstraße engagieren.
Elmar Wagner
moniert, dass in der Spichernstraße grundsätzlich zu schnell gefahren wird.
Top 8 Hundescheiße
Dieses leidige Thema wird Allen noch lange erhalten bleiben. O-Ton König: “Immer wenn ich aus meinem Fenster
schaue, scheißt gerade ein Hund!“ ML zitiert aus einem Bußgeldkatalog der AWB, von angeblichen Kontrollen sei die Rede. Niemand unter den Anwesenden allerdings hat in den letzten Jahren jemals Kontrolleure gesehen. Und
schon ist die Runde beim Müll. Auch hier das gleiche Dilemma! FR berichtet, dass der Stadtrat kurz vor dem Beschluss stehen soll, die über die gesamte Innenstadt verteilten grauenhaften Wertstoffcontainer durch ein
Hol-System zu ersetzen.
Top 9 Sonstiges
Die vom Verein initiierte Domdachführung am 28. April diesen Jahres hat eine derart positive Resonanz erfahren, dass eine 2. Führung (gleiche Zeit und
gleicher Treffpunkt) eingekauft werden musste. Von nirgendwo sonst kann man die Sichtachsen-Verbindungen und Beziehungen zwischen den Kölner Grünflächen deutlicher erfahren, da der rechtsrheinische Teil Kölns -
gleichermaßen wie der linksrheinische - von dort komplett überschaubar ist. Am Abend der Versammlung sind noch 8 Plätze frei. Wer also noch Interesse hat, möge sich umgehend per Fax (Nummer: 0221/ 9 52 14 28) eintragen.
Die Teilnahme von Kindern hat die Dombauhütte grundsätzlich untersagt!
FR berichtet von dem Vorhaben Dr. Bauers, ortsansässige Vereine mit ähnlicher Zweckbestimmung wie PRO STADTGARTEN zu vernetzen und in
Arbeitsgruppen zu begleiten. Die Runde nimmt’s wohlwollend zur Kenntnis.
Der neu errichtete Zaun um das alte Gärtnerhäuschen wird allgemein als scheußlich empfunden. FR bedauert aufgrund des Resultats, an dem Vorgang,
der jede Menge Ämter durchlaufen hat und schließlich verwurstet wurde, mitgewirkt zu haben. Ulrike Schilling missfällt der zum Haus hin nicht parallel geführte Verlauf des Gitters am Spazierweg. Weiterhin schlägt sie
eine Ummantelung der Scheußlichkeit durch die Bepflanzung mit Hainbuche oder Eibe vor. FR will ihren Vorschlag weiterleiten.
Der Vorsitzende berichtet, dass die Rosen auf den dafür vorgesehenen Rundbeeten des
mittleren Spielplatzes bereits wenige Tage nach ihrer Pflanzung von den Bürgern vernichtet worden sind. Mit den Bodendeckern um die Spielbereiche verhalte es sich ähnlich. Herr König möchte die Pflege der Baumkronen
intensiviert wissen. Wiederum Ulrike Schilling berichtet von einem kauzigen Menschen namens Müller, der Plastiktüten und Maibäume aus dem Park entsorgt. Erkennungsmerkmal des Unikums: Pudelmütze, Prädikat: wertvoll. FR
stört sich an einer Plastiktüte, die seit Jahren unerreichbar in der Krone einer Robinie hängt. Er bittet NvG, seine Leute bei Gelegenheit darauf anzusetzen.
Der offizielle Teil der Versammlung endet um 19.40 h.
Köln, den 21.01.2004
gez. Felix Richard gez. Martin Lehnen