PROTOKOLL DER ARBEITSGRUPPENSITZUNG
am 06.09.2001 in der Lounge des Stadtgarten-Restaurants
An Hand der Tagesordnung werden die einzelnen Punkte wie folgt besprochen:
Eingangstor zum Stadtgarten (Venloer Straße)
Die Sieger des Wettbewerbes, Till Robin Kurz und Daniel Volske stellen die Planung des
Eingangstors vor.Das Tor hat eine Größe von 4mX4m. Es besteht aus drei Teilen in glatt gestrahltem Beton mit Fugen aus Naturstein. An den Laibungsflächen sollen Informationsträger über die Geschichte des
Stadtgartens angebracht werden. Alternativ sollen die Infotafeln an den drei Eingängen zum Stadtgarten angebracht werden. Bodeneinbauleuchten sollen die Laibungsflächen beleuchten.
Die Finanzierung soll über
Sponsoren erfolgen. Danach soll das Tor in Form einer Schenkung an die Stadt übertragen werden.
Folgende Fragen werden durch die Stadt geklärt:
- Welche Genehmigungen sind in welcher Form einzuholen. Hierzu wird Dez. VI einen gemeinsamen Termin mit den Architekten bei der Bauaufsicht machen.
- Wo besteht die Möglichkeit eines Stromanschlusses
- Zu welchem Verfahrenszeitpunkt soll die Schenkung erfolgen
Panoramaweg (Media Park – Stadtgarten - Aachener Weiher)
Der geplante Weg wird grundsätzlich von allen begrüßt.Dez. VI klärt, ob die dazu notwendigen Grundstücksflächen der DB zur Verfügung stehen
Verkehrsführung Spichernstraße und Umgebung/Christuskirchplatz
Herr Harzendorf erläutert die Maßnahmen, die in den letzten Jahren
von der Stadt zur Verkehrsberuhigung durchgeführt worden sind. Danach durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen hätten eine mittlere Geschwindigkeit von 28-37km/h ergeben. Die Mitglieder von Pro Stadtgarten halten
die durchgeführten Maßnahmen für nicht ausreichend. Insbesondere die Spichernstraße werde weiterhin als Rennstrecke genutzt.
Danach stellen die bereits anfangs genannten Sieger des Wettbewerbes ihren Entwurf vor.
In diesem Entwurf wird die Spichernstraße im Bereich des Christuskirchplatzes durchtrennt und der Bereich um die Kirche als Platz ausgebaut.
Nach intensiver Diskussion ergibt sich folgendes Ergebnis bzw. sind
noch folgende Überlegungen anzustellen:
- Erhält der Christuskirchplatz mehr räumliche Qualitäten (Verbindung Stadtgarten – Ringe) oder mehr Aufenthaltsqualität?
- Bei der Platzgestaltung muss der gesamte Raum zwischen den Fassaden gesehen werden
- Der Verkehr muss der Platzgestaltung untergeordnet werden.
- Wie wird mit einem möglichen Verlust von Stellplätzen umgegangen?
- Wie ist die Akzeptanz der geplanten Maßnahmen bei der übrigen Bevölkerung?
- Ist die in der Kirchengemeinde diskutierte Umbauung der Kirche sinnvoll und möglich?
Hier wurde angeblich bereits eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit von der Stadt geäußert. Dez. VI wird dem nachgehen.
Weiteres Vorgehen:
- Die Stadt wird verschiedene Alternativen zur Verkehrsberuhigung der Spichernstraße untersuchen (Wendehammer beidseitig des Christuskirchplatzes oder Umfahrten in die angrenzenden Straßen).
- Dez. VI wird nach Möglichkeiten suchen, die Vergabe weiterer städtebaulicher Untersuchungen und Verkehrsuntersuchungen zu finanzieren.
gez. Karl-Heinz Rüther