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Bereits 1879 wurde der damalige Stadtgärtner Anton Strauß aufgefordert zu prüfen, ob sich im Stadtgarten ein Arboretum anlegen ließe. Da die Anlage sowohl in ihrer
ursprünglichen Gestalt als auch nach ihrer Umwandlung nur als landschaftlicher und nicht als botanischer Garten bepflanzt worden war, befand sich der größte Teil der vorhandenen Baum- und Strauch-Arten über die gesamte
Anlage verteilt oder in Gruppen versteckt. Zur Einrichtung eines Arboretums wäre eine Neuordnung des Bestandes unbedingt nötig gewesen. Zunächst wurden Schilder, die den deutschen und den botanischen Namen enthielten,
an ausgewählten, vom Weg aus sichtbaren Gehölzen montiert.Viele unserer älteren Mitbürger erinnern sich heute noch an diese Täfelchen und begrüßen deren Neuerrichtung. |